Norwegen 2010Norwegen 2009Norwegen 2008Norwegen 2007Norwegen 2006Norwegen 2005Norwegen 2004Norwegen 2003
STARTSEITE
Reisen ab 2011
Reisen 2003 bis 2010
Reiseberichte Winter
Bilder Husky-Urlaub
Links und Kontakt
Gästebuch
 


Ausblick auf den Folgefonn-Gletscher bei Odda N o r w e g e n 
      2 0 0 5

Der Urlaub 2005 beginnt am 09.09. und endet am 28.09.

Wieder ging es über Hirtshals nach Kristiansand nach Evje in unsere "Lieblings-Hütte".

Einfahrt nach Kristiansand am Morgen Es ist immer wieder erstaunlich,
wie schön doch die Anfahrt nach
Norwegen ist....

Dieses Jahr sollte der Ausflug 3 Tage dauern. Es ging von Evje aus Richtung Norden das Setesdal hoch bis Haukeligrend, dann von dort aus in die Hardangerregion nach Rosendal und dann über die Hardangervidda  in den Wintersportort Geilo. Über Rjukan führte der Weg dann zurück nach Evje (Engesland).

Vorab hier die Karte (einfach auf die Pfote klicken)    Hier für den Tourverlauf klicken
Das Haukelifjell bei Haukeligrend.
Hier haben wir nicht die schnellste
Verbindung durch den Tunnel
gewählt, sondern den alten Weg
über das Fjell. Sehr interessant....
Hier  erwarteten uns    
unendliche Weiten und
schneebedeckte Berge      
Zeit für einen Besuch der Stabkirche     
in RØldal.

Am ersten Tag fuhren wir von Evje auf der RV 9 nach Norden Richtung Haukeligrend. Dann nach links auf die RV 13 Richtung Jøsendal.

Bei Haukelisaeter unbedingt die alte Strecke über das Gebirge und nicht den Tunnel nehmen.  In Røldal lohnt sich ein Zwischenstopp. Hier sind außer der Stabkirche auch schöne Wasserfälle zu sehen.

Weiter geht es über Josendal vorbei an unzähligen Wasserfällen Richtung Odda am Sørfjord, der ein Arm des Hardangerfjordes ist.

Der Latefossen.
Der einzige Wasserfall auf der
Welt, der zweiarmig eine Hauptver-
kehrsstrasse unterquert.

Natürlich wir dieser Ort auch gerne
von vielen Touristen "heimgesucht".
;-)

Auf dem Weg Richtung Odda kann man einen ersten Blick auf ein großes Gletschergebiet - den Folgefonna - werfen.

                                
2 Tage vor unserem Besuch waren
in der Region um Bergen schwere
Unwetter heruntergegangen. Die
Kraft der Natur durch viele Erdrutsche
und Unterspülungen bekamen wir
noch zu sehen:
Hier hat sich ein Wasserfall ein ganz
neues Bett gegraben und die Straße
zerstört.

Wir hatten mal wieder super Glück mit dem Wetter und so zogen wir einen Besuch der Gegend um Rosendal einem Shopping-Bummel in Odda vor.

Wir fuhren durch den neuen 13 km langen "Folgefonn-Tunnel", der einen langen Umweg über die Spitze der "Halbinsel" erspart.  Da sich der Tag nun dem Ende zuneigte, fingen wir an, eine Unterkunft für die Nacht zu suchen.

Thorsten's Arbeitskollege gab uns den Tipp, doch nach Hütten in "Lyngestrand" zu suchen. Aja. Leichter gesagt, als getan. Wir klapperten ein paar Campingplätze ab, die uns aber alle nicht zusagten, oder die schon geschlossen waren. Also weitersuchen. Schließlich fanden wir die Hütten etwas versteckt im Wald gelegen. Ein Mieter erzählte uns, dass wir doch den Vermieter im nächsten Dorf Bescheid sagen sollten, wenn wir hier nächtigen wollten. Er würde uns die Hütte sicher gegen kleines Geld überlassen. So suchten wir dann im nächsten Ort nach dem Haus mit dem Mercedes vor der Tür (so die Beschreibung....). Nach langem Suchen kamen wir dann auch zu einem Herrn, der gebrochen Deutsch sprach.  Doch, wir könnten in der ersten Hütte übernachten, Schlüssel liegt unter der Fußmatte. So einfach ist das. Ein paar Kronen wechseln den Besitzer und wir haben eine tolle Unterkunft mit einer wahrhaft grandiosen Aussicht über den Fjord.

Die Hütte in Lyngestrand in der
Nähe von Rosendal.

Ein wunderschöner Tag wird
mit einem "Sundowner" auf
der Terasse mit der wunder-
vollen Aussicht verabschiedet.

Am nächsten Morgen machen wir uns wieder auf den Weg. Wir wollen eine Wanderung zum einem erreichbaren Teil des Folgefonna-Gletschers, dem Bondhusbreen, unternehmen.

Auch hier haben die Unwetter zugeschlagen. Über viel Geröll und einem Fluss mit viel Getöse geht es zu dem Gletschersee. Darüber hinaus kommen wir leider nicht an die Gletscherzunge heran, weil sämtliche Wege weggespült wurden.

                             

Nach der Wanderung am frühen Morgen ging es nun weiter Richtung Hardangervidda. So nennt man die Hochebene in Norwegen, die die größte in ganz Europa ist. Sie hat eine Fläche von ca. 8.000 km² und ist zwischen 1.200 und 1.400m hoch. Sie ist zum größten Teil als Nationalpark geschützt. Ein Besuch im Hardanger-Vidda-Zentrum kurz hinter Fossli lohnt sich allemal.

Der Weg führt uns am imposanten Eidfjord entlang, dessen größter Ort das gleichnamige Eidfjord ist. Hier nehmen wir einen kleinen Imbiss. Der Ort gefällt nicht wirklich.... Wo hingegen der Vørigsfossen bei Fossli (und dem berühmten Fossli-Hotel) schon sehr viel eindrucksvoller waren.





Ausblick vom Fossli-Hotel auf den Wasserfall.
Das Hardangervidda-Zentrum ist      
auf jeden Fall einen Besuch wert !
Das Hardangervidda Naturzentrum
liegt in Øvre Eidfjord.

TLF : (+47) 53665900
FAX : (+47) 53665984

Die Strasse über die Hardangervidda (RV 7) hat ein paar sehr schöne Ausblicke zu bieten und ist in der schneefreien Zeit (Mai-Oktober) geöffnet. Hier habe ich den ersten Neuschnee des Winters 2005/2006 entdeckt !!! RV7 ist die Hardanger Touristenstrasse und die kürzeste und beste Verbindung zwischen Oslo und Bergen.

                     Aussicht auf die schneebedeckte Hochebene

Nach ca. 100 km Fahrt über die Hochebene kommen wir im Ort Geilo an. Geilo ist eigentlich ein Wintersportort, aber hat auch im Herbst seine Reize. Wir merken doch, dass wir in einem sehr hoch gelegenem Gebiet sind. Es wird merklich kälter.

In Geilo geht wieder die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit los. Wir entscheiden uns für einen geöffneten Campingplatz, der zwar sehr schöne Hütten hat, aber leider an der Strasse liegt.

Abends gönnen wir uns im Ortszentrum in der Pizzeria einen super Teller mit Nudeln und zwei Getränke (immerhin umgerechnet auch 42,00 Euro, jaja, das Leben ist nicht günstig in Norwegen).

Da wir doch eher Ruhe gewöhnt sind, schlafen wir diese Nacht etwas schlechter, weil doch ziemlich viele LKW's die Durchgangsstrasse benutzen. Morgends um 6.00 Uhr ist Wecken. Als wir rausgucken, ist alles (einschließlich unserer Autoscheiben) mit einer fetten Eisschicht überzogen. Es hatte nachts -5Grad.

Nach einem ausgiebigen Frühstück kamen wir dann in den Genuss des Sonnenaufganges und der wunderschönen Bilder mit gefrorenen Wiesen dazu.

Heute sollte uns der Weg an Rjukan vorbei zurück zur Hütte führen. Wir nahmen also die RV 40 Richtung Süden. Nach ca. 50km bogen wir Richtung Immingfjell ab. Bis wir dort vor Ort waren, wussten wir nicht, ob die Fjellstrasse evtl. gesperrt war. Wir hatten Glück und so schaukelten wir gemächlich nach Austbygda, wo wir dann die Nebenstrecke Richtung Rjukan nahmen. Als wir das Tal verließen bot sich uns folgender Anblick:

                           

Der Gaustatoppen. Er ist einer bekanntesten Berge in Norwegen und 1.883 m hoch.    Weitere Informationen unter: www.gaustatoppen.no

Am Vormittag machen wir dann einen Ausflug mit der Krosso-Bahn auf die gegenüberliegende Talseite.

So sieht der Gaustatoppen
von der Seite aus....
witziger Kegel.....

Auf der Straße Nr.37 geht es weiter, bevor wir am Møsvatnet Pause machen.

Aussicht über den Møsvatnet.       
Unwirklich und schön.

In Amaot geht es dann auf die E134 Richtung Süden. In Brunkeberg biegen wir dann auf die Straße Nr. 41 ab und fahren am wunderschönen Nissersee zurück nach Vegusdal.

Es war ein sehr, sehr schöner Ausflug, von dem wir noch jeeeeede Menge Bilder zeigen könnten. Aber, der Platz würde nicht ausreichen. Bei Interesse mailen wir aber gerne welche zu.

Den restlichen Urlaub  verbrachten wir mit Müssiggang, Kanufahren, Wandern und Lagerfeuer machen...... Wieder mal suuuuper schön. Ach ja, und Biberburg beobachten wurde unser neues Hobby, doch der kleine Racker ließ sich einfach nicht blicken (lediglich die Ergebnisse am nächsten Morgen konnten wir begutachten).

                                     Wo ist der Biber?  Such den Biber !

Die Abfahrt war wie immer sehr traurig. Doch wir kommen 2006 wieder.

In Kristiansand morgens     
um 8.00 Uhr, die Fähre
läuft ein.

nach oben

zurück zur Übersichtsseite "Reiseberichte"

zurück zur Startseite