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Oben auf der "Kanzel"        N O R W E G E N

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Wieder zog es uns nach Norwegen in die Hütte vom letzten Jahr.

Es ging nach Engesland in die Nähe von Evje im Setesdal

Alles reingestopftDieses Mal waren wir nicht mit
dem tiefergelegten Golf unterwegs...
Ein "Gelände-Bückel" hat seit
Anfang 2004 bei uns ein neues Zuhause
gefunden.
Alles sollte ins Auto rein.....
Lebensmittel für 3 Wochen,
Wandergeraffel, "Überlebens-
Kiste" usw. usw. usw.
In diesem Jahr nahmen wir
die Fähre von Hirtshals nach
Kristiansand über Nacht.
Somit waren wir schon
morgens um 07.00 Uhr in
Kristiansand und um 08.00 Uhr
bereits in Evje. Hier haben
wir legger gefrühstückt um
dann danach zu Björn's Hof
zu fahren.
(Schließlich mußte er ja
auch erst mal ausschlafen!)
In Evje vor dem Cafe
Björns Hof



Ankunft bei Björn auf dem Hof


Herrlich.....

endlich wieder da.....
"unser See"

Nach ein paar Tagen Erholung geht es auf Tour. Ziel unserer kleinen Reise war der Preikestolen und Stavanger.

Öffnet den Tourplan (klick auf die Pfote)  Hier vorab schon mal eine Karte der Tour















Vorbei an der wilden Otra
geht es aus der RV 9
Richtung Norden.
                                                      

Nördlich von Evje in Rygnestad liegt das Setesdal-Museum. Leider hatte es Anfang September und innerhalb der Woche schon geschlossen.

Also ging es wieder 22km Richtung Süden. In Nomeland fahren wir in Richtung Westen über eine Hochlandstraße durch das Sirdal nach Lysebotn.

Diese Strecke - auch Skinnvegen (skinn = Haut/Fell) gennannt - ist einer der ältesten Handelswege in Norwegen und wurde seit altersher von den Jägern genutzt, die die Häute der erlegten Tiere über das Gebirge nach Westen zur Küste brachten.

     Bei traumhaften Wetter ging
es durch eine irrwitzige Land-
schaft. Überall sind neben der
Strasse Steinhaufen aufge-
schichtet.













Hier müssen wirklich viele,
viele Trolle die Sonne ge-
sehen haben.....
Steinhäufchen bauen

.... Trolle verwandeln sich in Steine, wenn sie von Menschen gesehen werden. Die zahlreichen Steinhaufen zeugen von diesen unglücklichen Begegnungen. Wer sie mißachtet oder ihre Umgebung mit Müll verschandelt, denen bereiten sie widrige Umstände.....

Nun, wir sind gut durchgekommen....

Nach ca. 30 km Fahrt über diese Hochstraße erreichen wir Lysebotn. Hier soll uns die Fähre nach Stavanger bringen.

Vom Sirdal aus führt eine phantastische, nur im Sommer geöffnete Serpentinenstraße in 27 Haarnadelkurven über 900 m steil hinab zum Lysefjord.

40 km tief schneidet der Fjord in eine spektakuläre Gebirgswelt ein, deren blankgescheuerte (lys = hell) Felswände über weite Strecken steil zum Wasser abfallen, so daß für Ansiedlungen wenig Platz blieb. Viele Höfe sind heute verlassen. Im Lysefjordsenter von Oanes wird die Kulturgeschichte und Geologie des Fjords eindrucksvoll präsentiert. Auf der Südseite des Fjord liegt Kjerag, eine ca. 1.000 m glatt abfallende Felswand, die vom Øygarstøl, einem wie ein Adlernest 600 m über dem Fjord gelegenen Aussichtsrestaurant zu erreichen ist.


















Eine traumhafte Aussicht bietet
sich uns kurz vor der Abfahrt
in das Tal.


Wunderschön liegt der
Lysefjord vor uns.

Es warten eine Menge
Fahrzeuge am Fähranleger.
Zum Glück haben wir die
Fähre von Evje aus vorgebucht
(Touristeninformation).

Der Fährplan sieht nur 2 x
wöchentlich eine Überfahrt vor.

Eine Vorreservierung ist also
unbedingt zu empfehlen !!!
















Die Fahrt durch den Lysefjord
bis Stavanger dauert ca.
1,5 Stunden.


Stavanger hat eine tolle Alt- 
stadt.

Eigentlich hatten wir uns vor-
gestellt, in einem Hotel zu
schlafen. Doch das stellt sich
als nicht ganz einfach dar.
Alle ausgebucht. Die B&B-Häuser   
haben wir auch abgeklappert.
War auch alles besetzt.

Wir fanden schließlich doch
noch ein freies Hotel. Es heißt
"Commandeur" und liegt in
der Innenstadt.
Es ist NICHT zu empfehlen !!!
Das Zimmer kostete 130,00 Euro.
Wir haben kein Auge zugemacht.
Das Bett war kaputt, es war
warm, es war laut....
Nur das Frühstück, das war
richtig gut.
Stavanger am Abend       


Am nächsen Morgen geht es ziemlich
früh los in Richtung Preikestolen.
Heute ist der große Tag.
Bereits um 08.00 Uhr nehmen wir
die Fähre von Stavanger in Richtung
Tau.


Das Wetter sah Anfangs
gar nicht gut aus.

Doch wir sollten eines
Besseren belehrt werden...
      


Von Tau aus fahren wir Richtung Jorpeland zum Fuße des Preikestolen.

Es ist soweit! Wir sind am Preikestolen. Wir hatten schon viel darüber gelesen, doch nun wollten wir es selbst ausprobieren:

"Wenn der Preikestolen herunterstürzt, wird Stavanger ins Meer gespült", heißt es in einer alten Sage, und man glaubt es sofort, wenn man die mächtige Felskanzel erblickt, die in schwindelerregender Höhe über dem Lysefjord aufragt. Die Aussicht von dem quadratischen (25 x 25 m), ebenen Felsplateau über den Lysefjord ist phantastisch, das Heranrobben an die fast 600 m senkrecht abstürzende Felskante aufregender als das größte Abenteuer (nur für Schwindelfreie).

Die Anfaht erfolgt von Botne aus auf einer ausgeschilderten Straße. Die Plattform ist vom Endpunkt der Straße bei der Preikestolhytta nur über einen Wanderpfad in einer gut zwei- bis dreistündigen Wanderung erreichbar. Der Weg führt erst steil einen Höhenrücken hinauf und dann fast ebenerdig über Bohlenpfade durch morastigen Wald zur Urskarhöhe (418 Meter) und von dort in leichtem Anstieg zum Neverdalsskartepass (532 Meter). Gutes Schuhwerk und Regenbekleidung sind zu empfehlen. An einem leinen See vorbei erreicht man schließlich über ein mit Treppen und Geländer gesichtertes Stück die ungesicherte Plattform.


                        Parkplatz am Preikestolen
                

Der erste Teil des Aufstieges ist der schwerste. Danach folgen nur noch tolle Landschaft, tolle Aussichten.


      

            Endlich oben.........             Bilder ohne Kommentar.............

                  
                              
                       
                                  

Nach einer ausgedehnten Verschnaufpause machen wir uns wieder an den Abstieg.

                     

Wieder auf dem Parkplatz angekommen, entschließen wir uns, doch am gleichen Tage zu unserer Hütte zurück zu fahren. Somit liegen jetzt nach dem anstrengenden Trail noch ca. 8 Stunden Autofahrt vor uns...

Wir nehmen die Fähre von Oanes nach Lauvik und es geht über die RV 45 zu E39 Richtung Krossmoen. Hier biegen wir auf die RV 42 ab. Über Tonstad geht es Richtung Evje.


                      
     Pause am Trolltisch.....

Nach dem Trip haben wir in den kommenden Tagen genügend Zeit für Mußestunden..... für Fauna...... für Flora..... und Bilder.......


  
                       
     
  
                                     
Der Biber hat wieder zuge-
schlagen.                                  
          














Unsere Schlucht, in der wir immer
wieder gerne Steine sammeln....
       













Die Landschaft ist einfach
bezaubernd.............

Doch viel zu schnell geht der Urlaub vorbei. Am liebsten würden wir für immer bleiben, doch leider......   wartet die Fähre......

                   















Abschied von Kristiansand

und




nach einer stürmischen
Überfahrt

Ankunft in Hirtshals

Leider schon wieder zu Ende............ABER:

Es gibt eine Fortsetzung in 2005 !!!!

bitte noch etwas Geduld mit 2005 


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