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N o r w e g e n      2 0 0 3
                             
                         
Super-Landschaft 

Unsere Urlaubsplanung fand 2003 nicht statt. Stattdessen entschlossen wir uns im August 2003 ganz kurzfristig zu einer Anmietung eines Ferienhauses in Skandinavien. Eigentlich wollten wir in dem Jahr nur Ruhe und es sollte nicht mehr so heiß sein. Die Ferienhausauswahl fiel uns nicht schwer. Es sollte am A.... der Welt liegen und es sollte einigermaßen komfortabel sein (schließlich konnte ich Thorsten doch noch dazu überreden, eine Hütte MIT Strom und WC im Haus zu nehmen).

So waren wir im September 2003 das erste Mal in Engesland in Norwegen. Das liegt 30 km östlich von Evje am schönen Haukomvatnet.
Wir verliebten uns sofort in die wunderschöne Gegend.

Hier geht's zu einer Übersichtskarte wo Engesland liegt,   
klickt einfach auf die Pfote  
Hier geht's zur Übersichtskarte
Da wir noch nie ein Ferienhaus
gemietet hatten, packten
wir unseren Golf voller
Lebensmittel, Überlebens-Equipment
und Klamotten.
Die Anreise war das
Abenteuer schlechthin.
Von Hirtshals ging es Richtung
Kristiansand mit dem
Color-Line-Schiff
"Silvia Ana" am
02.09.2003 endlich los.
Schnellfähre Silvia Ana
Gravelroad zum Haus
Auf der Wegbeschreibung des Ferien-
hauermieters stand: "In Vegusdal am
weißen Haus mit dem roten
Briefkasten rechts ab." Nach einigem Suchen
fanden wir den roten Briefkasten.
Dieses "rechts ab" bedeutete ein
nicht endender Feldweg. In der Beschreibung
war die Redevon 5km Weg zum Haus.
Kein Mensch hatte uns aber erzählt,
dass es sich dabei um eine Gravelroad
vom feinsten handelte. Und wir mit
unserem tiefergelegten Golf mit
Niederquerschnittes-Doppel-Wopp-Reifen.
Der Golf war so was von überladen!
Also holperten wir den Weg bis zum
Hof unseres Vermieters hinauf und hinab.
Den Schlüssel in den Händen fehlte uns immer noch ein Stück Weg von ca. 1 km. Dieses Stück hatte es besonders in sich.
Unser Traumhaus










Als wir es jedoch geschafft hatten, offenbarte sich unser "Traumhaus".
Direkt am See gelegen, kein Mensch
weit und breit.



Schnell Sachen ausgepackt
und gegrillt.










traumhafte Lage










Sofort fühlen wir uns rundum wohl
in der Einsamkeit der norwegischen
Wälder.
                  Im ersten Jahr haben wir wunderbare
Entdeckungstoueren mit dem vorhandenen
Kanu gemacht. Immer waren wir meist
ganz alleine.
     

Manchmal hatten wir das Gefühl, die einzigen Menschen auf der Welt zu sein. Wäre nicht ab und zu unser total netter Vermieter vorbeigekommen, so hätten wir niemand anderen zu Gesicht bekommen.

Doch irgendwann gingen unsere frischen Vorräte zu Ende und wir mussten uns auf den Weg ins 30km entfernte Evje machen, um Lebensmittel nachzukaufen.

Evje Evje ist ein kleiner Ort im Setesdal. 
Hier gibt es jede Menge Supermärkte,
eine Tankstelle und ein hübsches
Gebäude, in dem die Touristeninformation und der  Busbahnhof
untergebracht ist.
Zu erwähnen sei übrigends der "Ge-
mischtwarenladen" Torger Lund, der
wirkliche ALLES hat. Vom Kochlöffel
über Wanderschuhe bis hin zum
Angelhaken.

Evje liegt im südlichen Setesdal, ca. 50km nördlich von Kristiansand.  Alles Wissenswerte, wie Wetter und eine Web-Cam gibt es unter: www.setesdal.info

Evje hat ca. 3500 Einwohner und liegt an der RV 9 Richtung Norden. In Evje gibt es auch ein Museum, das hatte aber im September leider
schon geschlossen. Außerdem gibt es hier u.a. den "Mineralsti". Auf diesem Mineralienpfad kann man selbst nach Steinen suchen. Und nicht zu vergessen: Das Mineralienmuseum. Es ist wirklich sehenswert. Wer sich für alte Steine (Mineralien) interessiert muss das gesehen haben.

       Thorsten im Mineralienmuseum

Außerdem hat Thorsten öfter sein Angelglück in "unserem" See versucht. Manchmal von Erfolg gekrönt. - Die Forellen schmeckten wirklich sehr lecker. Ab und zu haben wir auch zusammen mit Björn gefischt.

Thorsten beim Angeln               Fischen mit Björn

In diesem Jahr haben wir es genossen, nur an der Hütte zu sitzen und Kanu zu fahren. Wir haben nur einen Ausflug an die Südspitze Norwegens gemacht. Zum Kap Lindesnes:

Kap Lindesnes

Der Leuchtturm am Kap Lindesnes                 


Vom Kap sind 
es 2.815 km!
bis zum Nordkap                                                  

Abendstimmung am Lagerfeuer


Die Hütte ist
von drinnen
wirklich urgemütlich     
                               Morgenstimmung          

Wir haben versprochen, wieder zu kommen. Die Bilder der wunderschönen Natur haben uns zu sehr gefesselt.

Danach waren wir 2004 und 2005 wieder dort. Es hat uns also gut gefallen..........  Fortsetzung im nächsten Reisebericht.....


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